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Padel Regeln: alles, was du für den ersten Abend brauchst
Aufschlag von unten, Zählweise wie beim Tennis und eine Wand, die alles verändert. Die Regeln, die du wirklich brauchst.

Die meisten Leute lernen Padel nicht, indem sie ein Regelwerk lesen. Sie werden von jemandem mitgeschleppt, bekommen einen Schläger in die Hand gedrückt und stehen zehn Minuten später ziemlich ratlos auf dem Platz, weil der Ball ständig von hinten zurückkommt und alle anderen offenbar wissen, was zu tun ist.
Das Gute daran: Padel hat wenige Regeln, und die wichtigsten passen in ein paar Absätze. Wer sie einmal verstanden hat, kann am selben Abend ein richtiges Match spielen. Genau das ist der Grund, warum sich der Sport gerade so schnell verbreitet.
Der Platz ist kleiner, als du denkst
Ein Padelplatz misst 20 mal 10 Meter. Zum Vergleich: ein Tennisplatz ist im Doppel deutlich größer. Rundherum stehen Wände, hinten und teilweise an den Seiten aus Glas, an den Netzseiten aus Gitter. Gespielt wird fast immer zu viert.
Diese Enge ist kein Nachteil, sondern der Punkt. Weil die Wege kurz sind, kommt man auch als Anfänger an fast jeden Ball. Lange Ballwechsel entstehen von allein, und man steht selten allein und ratlos in einer Ecke.
Gezählt wird wie beim Tennis
Hier gibt es nichts Neues zu lernen. 15, 30, 40, Spiel. Sechs gewonnene Spiele mit zwei Spielen Vorsprung ergeben einen Satz, zwei Sätze das Match. Wer schon einmal Tennis geschaut hat, kann sofort mitzählen.
Der Aufschlag geht von unten
Das ist die Regel, die am Anfang am häufigsten schiefgeht, weil der Reflex aus dem Tennis kommt. Beim Padel wird nicht von oben aufgeschlagen. Der Ball wird einmal auf den Boden geprellt und dann unterhalb der Hüfte getroffen, diagonal ins gegenüberliegende Aufschlagfeld.
Klingt nach einer Einschränkung, ist aber eine der besten Eigenschaften des Sports. Niemand kann dich mit einem Aufschlag überrennen, den du nie zu Gesicht bekommst. Der Ballwechsel beginnt fast immer richtig.

Die Wände: zuerst Boden, dann Wand
Das ist der Teil, der Padel zu Padel macht, und die einzige Regel, die man wirklich auswendig können sollte. Ein Ball, der zu dir kommt, muss zuerst auf deinem Boden aufspringen. Danach darf er gegen deine Glaswand gehen, und danach darfst du ihn spielen.
Ein Ball, der direkt aus der Luft gegen deine Wand fliegt, ohne vorher den Boden zu berühren, ist ein Fehler. Der Punkt geht an dich. Umgekehrt gilt dasselbe: dein Schlag muss auf der anderen Seite zuerst den Boden treffen.
In der Praxis heißt das: Bälle, die im Tennis längst aus wären, sind hier noch im Spiel. Man lernt schnell, sich vom Ball wegzudrehen, ihn von der Wand kommen zu lassen und ihn dann in Ruhe zu spielen. Das fühlt sich anfangs falsch an und wird nach zwei, drei Ballwechseln zur Gewohnheit.
Was sonst noch ein Fehler ist
- Der Ball springt zweimal auf dem Boden auf, bevor du ihn spielst.
- Du triffst den Ball, bevor er auf deiner Seite aufgekommen ist, also aus der Luft heraus über das Netz hinweg.
- Der Ball berührt dich oder deinen Partner.
- Du berührst das Netz oder gehst mit dem Schläger auf die andere Seite.
- Beim Aufschlag: über Hüfthöhe getroffen, oder der Ball landet nicht im diagonalen Feld.
Der Rest kommt beim Spielen
Es gibt noch mehr Details, etwa wann man den Ball aus dem Käfig heraus und wieder hinein spielen darf. Die braucht am ersten Abend niemand. Wer den Aufschlag von unten und die Wandregel verstanden hat, kann spielen, und alles Weitere ergibt sich, sobald es zum ersten Mal vorkommt.
Bei uns in Lauenburg stehen vier Courts in der Halle, drei fürs Doppel und einer fürs Einzel. Zeiten und Preise siehst du live bei Playtomic, und wie du zu uns kommst, steht auf der Seite Anfahrt und Region.