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Zum ersten Mal Padel: was du mitbringen musst und was nicht
Die ehrliche Antwort: viel weniger, als die meisten denken. Was sich lohnt, und was du beim ersten Mal getrost weglässt.

Padel hat eine angenehme Eigenschaft: die Einstiegshürde ist niedrig, und zwar nicht nur sportlich. Man braucht wenig, und das Wenige besitzen die meisten schon oder können es sich für die erste Stunde leihen.
Trotzdem gibt es ein paar Dinge, bei denen es sich lohnt, vorher kurz nachzudenken. Vor allem bei einem.
Schuhe sind das Einzige, was wirklich zählt
Wenn du dir aus diesem Text eine Sache merkst, dann diese. Padel besteht aus kurzen Antritten, abrupten Stopps und schnellen Richtungswechseln auf wenigen Quadratmetern. Laufschuhe sind dafür gebaut, geradeaus abzurollen, und geben seitlich fast keinen Halt. Auf Kunstrasen rutscht man damit, und genau daraus entstehen die typischen umgeknickten Knöchel.
Was funktioniert: Hallenschuhe, Tennisschuhe oder richtige Padelschuhe. Alles mit einer flachen Sohle und seitlicher Unterstützung. Für den Anfang reichen die Hallenschuhe, die ohnehin im Schrank stehen. Der Unterschied zu Laufschuhen ist auf dem Platz sofort spürbar.
Der Schläger: leih dir erst mal einen
Padelschläger sind massiv und gelocht, ohne Saiten, mit einer Schlaufe am Griff. Sie unterscheiden sich vor allem in Form und Gewicht. Runde Schläger haben einen großen Sweetspot und verzeihen viel, tropfenförmige und diamantförmige sind kopflastiger und bringen mehr Druck, aber weniger Fehlertoleranz.
Für das erste Mal ist das alles egal. Nimm einen runden, möglichst leichten Schläger und schau, ob dir der Sport überhaupt liegt. Wer nach ein paar Wochen merkt, dass er dabeibleibt, kauft dann gezielt und weiß auch schon, worauf er achten will. Ob du bei uns einen Schläger leihen kannst, fragst du am besten kurz vorher telefonisch nach.

Bälle sehen aus wie Tennisbälle, sind aber weicher
Padelbälle haben etwas weniger Druck als Tennisbälle. Der Unterschied ist klein, sorgt aber dafür, dass der Ball auf dem kleineren Feld kontrollierbar bleibt. Für die ersten Male reicht jede Dose Padelbälle. Wer ernsthaft trainiert, merkt irgendwann, dass ältere Bälle langsamer werden, und wechselt häufiger.
Kleidung: nimm, was du hast
Kurze Hose mit Taschen ist praktisch, weil man den zweiten Ball beim Aufschlag irgendwo lassen muss. Ansonsten gilt alles, was du auch sonst zum Sport anziehst. In der Halle spielst du unabhängig vom Wetter, also brauchst du weder Regenjacke noch Wechselplan für den Winter.
Ihr solltet zu viert sein
Padel wird im Doppel gespielt. Zu zweit geht es auch, macht aber deutlich weniger Spaß, weil das Feld für zwei Leute zu groß und für die typischen Ballwechsel zu leer ist. Wenn dir noch jemand fehlt, frag herum: Padel ist einer der wenigen Sportarten, bei denen absolute Anfänger und geübte Spieler zusammen ein gutes Match haben können.
Wie lange dauert das Ganze
Üblich sind 90 Minuten. Das klingt lang, vergeht aber schnell, weil kaum Leerlauf entsteht. Die genauen Zeiten und was gerade frei ist, siehst du direkt im Buchungskalender bei Playtomic. Unsere Halle in Lauenburg hat vier Courts, und gespielt wird das ganze Jahr über, weil alles drinnen steht.
Wo wir genau sind und wie du aus der Umgebung zu uns kommst, steht auf der Seite Anfahrt und Region. Wenn du direkt loslegen willst, geht das über Playtomic.